TSV Nordmark Satrup II - SVA II 5:2 (3:1)

Schon im Vorfeld stand das Spiel unter keinem guten Stern. Durch Absagen und das Fehlen einiger Spieler wurde versucht, das Spiel  zu verlegen. Der Gegner war damit nicht einverstanden und ahnte wohl, dass die Anfrage zur Verlegung einem Mangel an Spielern geschuldet ist. So mussten wir mit einem dezimierten, aber dennoch schlagkräftigen Kader zur Satruper Kampfbahn fahren.  Basti hat sich kurzfristig noch bereit erklärt, sich trotz seiner Verletzung zur Verfügung zu stellen. Absolut Welzkklasse!!

Nach diesen Turbulenzen vor dem Spielbeginn ging es endlich los. Die Ruhe währte allerdings nicht lange, da Satrup stürmisch begann und die Räume ausnutzte. So kam es in den ersten Minuten zu Chancen für Satrup. Die Null wackelte somit von Beginn an und konnte demnach leider nur bis zur 6. Minute gehalten werden. Nach einer Ecke kam der Satruper Spieler mit der Nummer 7 zum wiederholten Male freistehend, zum Kopfball, sodass wir wieder einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Gewohnter Weise wird das Spiel dadurch nicht ruhiger, wodurch sich in der Folge immer wieder kleine Fehler einschlichen. Diese nutzten die Satruper aus und erhöhten in der 10. Minute auf 2:0. Auf der Bank stellte sich die Frage: Wie soll das noch weitergehen? Es musste etwas geschehen, sodass Basti sich ein Herz nahm, um die Mannschaft anzutreiben. „Kommt schon, los weiter VfB!“ Ob die Spieler verärgert waren oder sich wunderten, kann nicht genau festgestellt werden. Es ging aber ein Ruck durch die Mannen der Ringroad. In der Folge wurden mehr Zweikämpfe gewonnen und es entstand ein wenig Raum für Kombinationen nach vorn. Die logische Folge war der Anschlusstreffer! Durch einen guten Pass konnte Marty in den Strafraum eindringen und den Ball querlegen. Dort lauerte Dennis und vollstreckte eiskalt zum 2:1. Die Stimmung besserte sich ein wenig. In der 39. Minute kam es jedoch zu einer ärgerlichen Szene, die das 3:1 zur Folge hatte. Ein langer Pass der Satruper konnte nicht entscheidend geklärt werden, wobei der Grund dafür ein Absprachefehler in der Abwehr war.  Das Glück war in dieser Situation nicht auf unserer Seite, sodass ein Satruper den alten 2-Tore-Abstand wieder herstellen konnte.  Die letzten sechs Minuten konnten wir uns in die Halbzeit retten.

In der Halbzeit wurde umgestellt und gewechselt. Basti kam für Marty ins Spiel, wodurch Sznane auf die Außenbahn gerückt ist. Ebenso kam Mike für Günni, sodass sie Abwehr neu aufgestellt war. Basti hielt zwar die Null, aber nur acht Minuten durch. Aufgrund seiner Verletzung musste er raus und Günni kam wieder rein. Der Start in die zweite Halbzeit war besser. Nach einer knappen Viertelstunde wurde ein langer Ball auf Dennis geschlagen, der geistesgegenwärtig aufgrund seiner Abseitsstellung nicht zum Ball ging. Gleichzeitig verließ sich die Abwehr des Gegners darauf, dass der Schiedsrichter pfeift. Dies nutzte Arne aus und erlief sich mit einem schönen Sprint den Ball und drang gleich in den Strafraum ein. Auf der Bank wurde nur gerufen, er solle querlegen. Die Rufe wurden erhört und Arne spielte in die Mitte. Dort schob Julian, nach einem Sprint von der Mittellinie, den Ball lässig in die Maschen. Wir waren wieder dran! Die Freude währte jedoch nicht lange, denn in der 61. Minute konnte der Gegner den alten  Abstand wieder herstellen. Warum immer die schnellen Gegentore nach einem eigenen Treffer? Die Frage lässt sich wohl nur schwer beantworten. In der Folge hatten die Satruper wieder einige Chancen, die von der Abwehr und dem Torwart sehr gut vereitelt wurden. Eine besondere Einlage leistete sich Mike, der sich nicht anders zu helfen wusste und seinen Allerwertesten hinhielt. Genau diesen traf der Satruper Schütze, sodass es weiterhin 4:2 stand. In der Folge wechselten die Satruper ein wenig durch und auch bei uns wurde noch einmal durchgewechselt. Dennis kam raus und Marty durfte sich noch einmal im Sturm versuchen. Verschnaufen konnte Dennis allerdings nicht lange, da Arne die Situation perfekt antizipierte und einen Krampf bekam. Dennis schmiss sich wieder in seine Kampfkluft und kam wieder auf den Platz. Es gab jedoch keine wesentlichen Chancen mehr für uns, sodass nur noch Satrup zum Torschuss kam. Diese konnten alle bis auf den letzten vereitelt werden. Somit fiel in der 90. Minute das 5:2 für Satrup, was der Schiedsrichter als Schlusspunkt wertete und das Spiel nach dem Anstoss abpfiff.

Im Großen und Ganzen muss der Kampfgeist und der Einsatz aller Spieler positiv hervorgehoben werden. Jetzt heißt es nur Mund abwischen und weiter machen. Viel und gut trainieren und sich selber belohnen.

 

written by Fiete